Geschichte

Die Geschichte von Barbara Jewellery beginnt eigentlich schon vor der Gründung des Unternehmens. Barbara Schulte-Hengesbach wuchs in einem handwerklichen Umfeld auf; ihr Vater war Uhrmachermeister in Gladbeck. Die Verbindung von Präzision, Gestaltung und Handwerk begleitete sie von Anfang an.

Nach ihrer Ausbildung zur Goldschmiedin, der Meisterprüfung und dem Studium bei Prof. Friedrich Becker in Düsseldorf gründete sie ihre eigene Werkstatt. Über Jahrzehnte entstanden dort Kollektionen, Einzelstücke und zahlreiche Arbeiten für Menschen, die bis heute mit dem Haus verbunden sind.

Mit Claudia Schmedding und Andreas Lehmann hat die nächste Generation die Verantwortung übernommen. Beide arbeiteten bereits vor dem Generationswechsel mit Barbara Schulte-Hengesbach zusammen und waren an Projekten, Präsentationen und
Kollektionen beteiligt. Barbara Jewellery ist deshalb keine Neugründung, sondern die behutsame Weiterentwicklung einer gewachsenen Geschichte.

Barbara Schulte-Hengesbach

Die handwerklichen Wurzeln dieser Geschichte reichen jedoch noch weiter zurück. Barbara Schulte-Hengesbach wuchs in Gladbeck auf. Ihr Vater war Uhrmachermeister. Die Welt von Werkbank, Werkzeugen, Präzision und handwerklicher Arbeit war deshalb von Anfang an Teil ihres Alltags.

Nach ihrer Ausbildung zur Goldschmiedin und der Meisterprüfung führte ihr Weg nach Düsseldorf. Dort studierte sie an der Fachhochschule bei Prof. Friedrich Becker. Seine Arbeiten waren für ihren Umgang mit Gestaltung prägend, dennoch entwickelte Barbara Schulte-Hengesbach früh ihren eigenen Weg. Besonders die Auseinandersetzung mit Bewegung im Schmuck beschäftigte sie über viele Jahre. Diese nutzt sie als Möglichkeit, die Wahrnehmung eines Schmuckstücks zu verändern und die Beziehung zwischen Schmuck und Träger zu vertiefen – nicht als Effekt.

Aus dieser Haltung heraus entstand ihre eigene Werkstatt. Neben der Anfertigung von Schmuckstücken werden hier Ideen entwickelt, Kollektionen aufgebaut und Beziehungen zu Kunden gepflegt. Viele Menschen begleiten das Haus seit Jahrzehnten.
Manche Schmuckstücke werden noch heute getragen, repariert, ergänzt oder an die nächste Generation weitergegeben.

Mit den Jahren wuchs das Unternehmen Schritt für Schritt. Eigene Kollektionen entstanden, individuelle Anfertigungen wurden entwickelt und die Arbeiten auf Fachmessen wie der Inhorgenta oder der Baselworld präsentiert. Die Werkstatt blieb dabei immer das Zentrum der Arbeit.

Eine wichtige Partnerin auf diesem Weg war Anke Helfers. Während Barbara Schulte-Hengesbach die gestalterische und handwerkliche Seite prägte, brachte Anke Helfers ihre kaufmännische Erfahrung, organisatorische Stärke und die Nähe zu den Kunden ein.
Gemeinsam entwickelten sie das Unternehmen über viele Jahre weiter.

Als Claudia Schmedding und Andreas Lehmann in das Unternehmen einstiegen, begann kein Neuanfang. Beide waren bereits lange zuvor mit Barbara Schulte-Hengesbach verbunden. Claudia Schmedding absolvierte ihre Ausbildung zur Goldschmiedin und studierte anschließend Design in Düsseldorf. Andreas Lehmann brachte seine Erfahrungen als Tischler und Diplom-Designer ein. Gemeinsam arbeiteten sie im Designbüro Lehmann & Schmedding an Projekten aus den Bereichen Produktgestaltung, Innenarchitektur, Möbel- und Ausstellungsdesign.

Schon vor dem Generationswechsel entstanden gemeinsame Arbeiten für Barbara Schulte- Hengesbach. Messestände wurden entwickelt, Präsentationen gestaltet und Ideen für Kollektionen diskutiert und weiterentwickelt. Die Zusammenarbeit wuchs über viele Jahre und schuf die Grundlage für die spätere Übernahme.

Mit Barbara Jewellery wird diese Geschichte heute fortgeführt. Die Werkstatt, die Gestaltung und die Nähe zum Kunden sind geblieben. Gleichzeitig kommen neue Erfahrungen, neue Perspektiven und neue Ideen hinzu. Barbara Jewellery versteht sich deshalb nicht als Neugründung, sondern als die behutsame Weiterentwicklung einer Geschichte, die über Jahrzehnte gewachsen ist und bis heute weitergeschrieben wird.

Der Name Barbara Jewellery ist dabei eine Hommage an Barbara Schulte-Hengesbach. Er erinnert an die Ursprünge des Unternehmens und verbindet die gewachsene Geschichte mit ihrer Weiterführung in die Zukunft.

Bauherr: privat
Ort: Provence / Frankreich
Status: Fertigstellung 2024

Client: private
Location: Provence / France
Completion: 2024